Ursachen von Hörverlust

Woran Sie merken, dass Sie vielleicht einen Hörverlust haben

Der erste Schritt auf der Suche nach Lösungen für mehr Lebensqualität ist das Erkennen der Gründe und der Art des Hörverlusts, der möglicherweise bei Ihnen oder einer Person in Ihrem Familien- oder Freundeskreis vorliegt. Ein Hörverlust – unabhängig vom Grund oder Umfang – ist nicht angenehm. Aber es gibt gute Nachrichten: Mit der modernen Hörgerätetechnologie ist Hörverlust behandelbar.

Der Hörverlust einer Person wird danach kategorisiert, wie ausgeprägt er ist, um welche Art von Hörverlust es sich handelt, ob er angeboren ist oder nach der Geburt erworben wurde und ob eines oder beide Ohren betroffen sind.

Zum Hörverlust kommt es, wenn ein Teil des Ohres nicht richtig funktioniert. Die Ursache können Störungen im Außen-, Mittel- oder Innenohr sein. Wenn eine Störung im Außen- oder Mittelohr vorliegt, spricht man von Schallleitungsschwerhörigkeit. Wenn eine Störung im Innenohr die Ursache ist, spricht man von Schallempfindungsschwerhörigkeit oder Innenohrschwerhörigkeit. Ist eine Mischung aus Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit zu beobachten, so wird dies als kombinierter Hörverlust bezeichnet.

Ursachen im Außen- oder Mittelohr (Schallleitungsschwerhörigkeit)

Geht der Hörverlust auf eine Störung im Außen- oder Mittelohr zurück, wird er als Schallleitungsschwerhörigkeit bezeichnet. Viele Störungen im Außen- oder Mittelohr können medikamentös oder durch eine OP erfolgreich behandelt werden. Die häufigsten Auslöser von im Außen- oder Mittelohr entstehenden Hörverlust sind:

  • Verstopfung des Ohrs durch Ohrenschmalz
  • Ohrenentzündung (z. B. Otitis media)
  • Flüssigkeit hinter dem Trommelfell
  • Andere Entzündungen
  • Perforation des Trommelfells
  • Otosklerose (Versteifung der Knochen im Mittelohr)
  • Verformungen des Gehörgangs
  • Fremdkörper im Gehörgang

Ursachen im Innenohr (Schallempfindungsschwerhörigkeit)

Geht der Hörverlust auf eine Störung im Innenohr zurück, wird er als Schallempfindungs- oder Innenohrschwerhörigkeit bezeichnet. Störungen im Innenohr treten meist dann auf, wenn Schäden an den Haarzellen bestehen. Oft sind die Haarzellen altersbedingt und infolge jahrelanger Lärmbelastung beschädigt, was dazu führen kann, dass die Signalübertragung an die Hörnerven beeinträchtigt wird. Ein im Innenohr verursachter Hörverlust kann in der Regel nicht medizinisch behoben werden. Mit Hörgeräten kann dennoch das Gehör verbessert werden. Die häufigsten Ursachen für Schallleitungsschwerhörigkeit sind:

  • Der natürliche Alterungsprozess (Presbyakusis)
  • Lärmbelastung
  • Bestimmte Medikamente (ototoxische Medikamente)
  • Schädelfrakturen und andere Kopfverletzungen
  • Vererbung
  • Erkrankungen (z. B. Menière-Krankheit, Diabetes)
  • Fehlbildungen am Innenohr

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite zu den Arten von Hörverlust.

Der erste Schritt auf der Suche nach Lösungen für mehr Lebensqualität ist das Erkennen der Gründe und der Art des Hörverlusts, der möglicherweise bei Ihnen oder einer Person in Ihrem Familien- oder Freundeskreis vorliegt. Ein Hörverlust - unabhängig vom Grund oder Umfang - ist nicht angenehm. Aber es gibt gute Nachrichten: Mit der modernen Hörgerätetechnologie ist ein Hörverlust behandelbar.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Hörverlusten: Den angeborenen Hörverlust, der bereits bei der Geburt vorhanden ist und durch genetische Veranlagung oder Frühgeburt verursacht werden kann und es gibt den erworbenen Hörverlust, der nach der Geburt auftritt und als Ergebnis von Faktoren wie Krankheiten oder Schäden im Ohr entsteht.

Obwohl der Mensch eigentlich mit dem Gehirn "hört", tritt ein Hörverlust dann auf, wenn ein Teil des Ohrs, d.h. das Außen-, Mittel- oder Innenohr beschädigt ist oder nicht richtig funktioniert und die Klangsignale nicht an das Gehirn weiterleitet.

Ursachen im Außenohr

Diese sind normalerweise leicht zu behandeln und umfassen Probleme wie Verstopfung durch Ohrenschmalz und Infektionen im Gehörgang.

Ursachen im Mittelohr

Zu den häufigsten Problemen im Mittelohr gehören Entzündungen, Flüssigkeit hinter dem Trommelfell, Perforation des Trommelfells oder Otosklerose (eine Versteifung der Mittelohrknöchelchen). Viele Außen- und Mittelohrprobleme lassen sich erfolgreich medikamentös oder durch eine OP behandeln.

Ursachen im Innenohr

Hier treten die meisten Hörprobleme auf. Der häufigste Grund ist der natürliche Alterungsprozess, aber auch laute Geräusche, einige Arten von Medikamenten oder Schädelbrüche können das Hörvermögen beeinflussen. Schädigungen der feinen Haarzellen im Innenohr können die Signalübertragung an die Hörnerven beeinträchtigen. Hörverlust im Innenohr kann normalerweise nicht medizinisch behandelt, aber mit Hörgeräten verbessert werden.

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