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Schweizer Studie belegt erstmals:
Hörgeräte verbessern die Lebensqualität beträchtlich

Hörgeräte haben einen grossen Einfluss auf die Lebensqualität. Was Akustik-Fachleute längst wis­sen, konnte nun erstmals in einer umfassenden Studie belegt werden. Das unabhängige Marktfor­schungsinstitut Anovum befragte im Auftrag von Amplifon und Phonak 1'137 in der Schweiz lebende Personen mit Hörverlust, die sich im Rahmen der nationalen Hörstudie ein Hörgerät anpassen liessen und einen Monat später eingehend zu ihren Erfahrungen befragt wurden. Es handelt sich um die erste und umfassendste Studie dieser Art in der Schweiz – mit spannenden Ergebnissen.
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Wer gut hört, lebt aktiver, gesünder und zufriedener

Um mehr über die Bedeutung des Hörens für unsere Lebensqualität zu erfahren, hat Hear the World die Studie «Hören ist Leben» initiiert. Diese Studie bietet überraschende Einblicke in die einzigartige Bedeutung des Gehörs für Körper und Geist. Hierfür wurden über 4300 Menschen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Grossbritannien und in den USA befragt. Dazu zählten Menschen mit einem Hörgerät, Menschen mit einem unversorgten Hörverlust, Angehörige von Menschen mit einem Hörverlust sowie neutrale Personen.
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Beschallungssysteme in der Schule

Bei der Planung vieler Schulen wurden grundlegende Anforderungen an eine gute Akustik nicht berücksichtigt. Anstatt mit schalldämpfenden Akustikdecken sind die Unterrichtsräume oft mit glatten Wänden ausgestattet, die den Schall laut und hallend zurückwerfen. Unter diesen Bedingungen sind die Anforderungen an die Lehrer noch höher: Um jeden Schüler zu erreichen und sich Gehör zu verschaffen, müssen sie bei einem durchschnittlichen Geräuschpegel von 60 Dezibel im Klassenzimmer ihre Stimme massiv erheben. Laut den Ergebnissen einer Studie der Universität Leipzig leiden bereits 40 Prozent der Lehramtstudenten an Stimmproblemen. Die Dauerbelastung führt bei vielen Lehrkräften nicht nur zu Heiserkeit und Langzeiterkrankungen der Stimme, auch die Psyche leidet unter der kontinuierlichen Anstrengung. Fehlzeiten und Stundenausfälle sind häufig die Folge, unter der auf Dauer die Unterrichtsqualität leidet.
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Hörverlust bei Kindern

Viele Menschen kennen Schwerhörigkeit als typische Alterserscheinung. Dabei ist nur wenigen bewusst, dass ein Hörverlust bereits bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen auftreten kann. Allein in Deutschland kommen von 1.000 Neugeborenen ein bis zwei mit einem Hörverlust auf die Welt, insgesamt leiden etwa 500.000 Kinder an einer Hörminderung, die mit Hörsystemen versorgt und ausgeglichen werden sollte. Formen und Ursachen sind vielfältig, die Konsequenzen meist identisch: Probleme bei der Sprachentwicklung, Schwierigkeiten in der Schule und mangelndes Selbstvertrauen. Daher ist es besonders wichtig, dass ein Hörverlust bei Kindern nicht zu lange unbemerkt bleibt; die frühzeitige Versorgung mit entsprechenden Hörsystemen sowie medizinische Maßnahmen und zeitgleiche therapeutische Begleitung sichern eine möglichst unauffällige, altersgerechte Hör- und Sprachentwicklung des Kindes.

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Einseitiger Hörverlust

Der Verlust des Gehörs auf einer Seite ist verbreiteter als man denkt. Drei von 1.000 Schulkindern leiden laut einer Studie der Universitätsklinik Bochum an einseitigem Hörverlust und allein in den USA erhöht sich die Zahl der Betroffenen um etwa 60.000 pro Jahr. Sie müssen sich täglich neuen Herausforderungen stellen. Alltagssituationen wie Straßenüberqueren, Besprechungen oder eine Unterhaltung in geräuschvoller Umgebung werden für einseitig Hörende schnell zur Belastung. Dank fortschrittlicher Technologien im Bereich der Hörgeräte-Versorgung gibt es heute Lösungen, die Betroffenen das Leben mit einseitigem Hörverlust deutlich erleichtern.  mehr