Heutzutage gibt es praktisch keine Hörminderung, bei der Betroffene nicht von der Nutzung entsprechender Technologie profitieren können.Nachdem eine Hörminderung diagnostiziert wurde, werden üblicherweise zunächst Hörgeräte ausprobiert. Damit Ihr Kind optimal von den Leistungen der Hörgeräte profitieren kann, sollten sie ihm schnellstmöglich angepasst werden. Die Wahl des Hörgeröte-Typs ist abhängig von einer Reihe von Faktoren: Dabei spielen der Hörgrad Ihres Kindes, die Bedürfnisse Ihres Kindes und die Bedürfnisse Ihrer Familie eine Rolle. Bedenken Sie, dass Sie diese Wahl nicht allein treffen müssen. Ein Hörakustiker kann Sie dabei beraten.

FM Systeme

Selbst Hörgeräte, die korrekt an die persönlichen Anforderungen Ihres Kindes angepasst sind, können nicht immer und in allen Hörsituationen ein gutes Hörvermögen gewährleisten. Gelegentlich beeinträchtigen Störgeräusche, die Raumakustik oder eine große Entfernung das Hörvermögen nachhaltig. FM Systeme (Funksysteme) sind so konzipiert, dass sie diese Probleme durch die Bereitstellung eines klaren und unverzerrten Signals an das Ohr des Kindes überwinden.

Cochlea-Implantate

Kann das Kind nicht von einem Hörgerät profitieren, sind Cochlea Implantate eine Option für Eltern, die wollen, dass ihr Kind besser hören kann. Diese technologische Entwicklung hilft Kindern bereits ab 1 Jahr, die unter starker bis hochgradiger Schallempfindungs-Schwerhörigkeit leiden und die von Hörsystemen kaum oder überhaupt nicht profitieren. Das Cochlea-Implantat ist ein medizinisches Gerät, das chirurgisch implantiert wird, um die geschädigten Teile des Innenohrs zu umgehen.