« Logisch: Für jemanden, der wie ich in der Kommunikationsbranche arbeitet, ist „Hören“ elementar. Ich muss hören, was die Kunden wollen, und nicht selten liegen die echten Bedürfnisse in den feinen Zwischentönen. Besonders krass fiel mir meine Hörminderung an Sitzungen auf, an denen viele Menschen durcheinander geredet haben. Danach musste ich mich andauernd erkundigen, was eigentlich alles beschlossen worden war. Zu diesem Zeitpunkt war ich 44 Jahre und zählte mich noch lange nicht zum „alten Eisen“!
Deshalb war ich einigermassen niedergeschmettert, als mir nach einem Hörtest eröffnet wurde, dass ich auf dem linken Ohr eine erblich bedingte Hörminderung habe. Aber ich rappelte mich bald auf, machte mich schlau und entschied mich für ein Hörgerät, zunächst nur im linken Ohr. Doch im einen Ohr ein Hörgerät und im anderen nicht, das empfand ich als störend. Ich nahm ein zweites dazu und voilà: Es funktionierte blendend! Seitdem bin ich wieder fast der Alte: immer dabei und immer auf dem neuesten Stand – im Privaten wie im Beruf.
Zugegeben, ich bin ein Typ, dem das Aussehen wichtig ist. Deshalb hatte ich anfangs auch Mühe mit der Vorstellung, ein Hörgerät tragen zu müssen. Folglich habe ich mich für ein diskretes Im-Ohr-Hörsystem entschieden, das ich bis heute trage.
Die Erwachsenen bemerken mein Hörgerät normalerweise gar nicht. Kinder dagegen sind direkter, schauen genau hin. Entdecken sie mein Hörgerät, kommen sie auf mich zu und fragen: „Was hast du da im Ohr?“ Ich erkläre ihnen gerne, was eine Hörminderung ist – und was ein Hörgerät heute alles zu leisten vermag!»



