«Ich und mein Bike gehören zusammen. Das Knirschen des Schnees im Winter oder das Rascheln des Laubs im Sommer höre ich aber erst seit ein paar Jahren wieder.
Das erste Mal beim Ohrenarzt war ich als Schülerin, weil ich einige Lehrer mit undeutlicher Aussprache kaum noch verstand. Also beteiligte ich mich immer seltener am mündlichen Unterricht. Dabei hätte ich oftmals etwas zu sagen gehabt. Doch ich traute mich nicht mehr. Für die mündlichen Noten war das natürlich auch nicht gut. Der Ohrenarzt meinte jedoch, ich hätte zwar keine gute Ohren, aber das Hörvermögen sei gerade noch akzeptabel.
Dann wurde ich selbst Lehrerin. Ich fragte die Schüler, sie gaben Antworten – und ich musste nachfragen und noch mal nachfragen. Das war nicht so schlimm, weil es ja pädagogisch sinnvoll ist, mehrmals nachzufragen. So konnte ich verbergen, dass das Nachfragen nicht pädagogisch gemeint, sondern meiner Hörminderung geschuldet war.
Am Ende war es mein Mann, der mich bat, endlich etwas gegen meine Hörminderung zu unternehmen. Er war der Hauptleidtragende. Andauernd musste er Gesagtes wiederholen, und immer wieder kam es zu Missverständnissen. Bei Verabredungen stand ich mal zur richtigen Zeit am falschen Ort, mal zur falschen Zeit am richtigen Ort.
Das Tragen des Hörgeräts kostete mich anfangs viel Überwindung. Ich bin auch falsch beraten worden. Mir wurde ein grässlich grosses Hörgerät angedreht, und das nur für ein Ohr. Das war nicht nur hässlich, sondern auch vom Hörkomfort unbefriedigend. Also habe ich das Hörgerät kaum getragen. Später wechselte ich den Arzt und Akustiker und stieg um aufs Audeo Yes 5 Hörsystem – für beide Ohren. Der Unterschied war frappant. Gerade in der Natur, wo ich beim regelmässigen Biken oder Nordic Walking jetzt wieder Tiere höre, das Laub, den Schnee. Zudem ist das Audeo Hörsystem diskret und sieht ansprechend aus. Freunden sage ich immer: Das ist mein wertvollstes Schmuckstück.»



